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Labyrinth-Geschichten

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Ute-Marie
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In unserer Stadt Wesel am Rhein findet seit einigen Jahren, immer im September, eine Kulturnacht statt. Kulturschaffende aller Sparten beteiligen sich an dieser Nacht. In diesem Jahr lautete das Thema der Nacht: Lichtblicke. Was lag näher als die Wegstrecke die, die zwei Hauptpunkte der Nacht(Kulturzentrum und Innenstadt) mit einem Lichterweg aus Kerzen zu verbinden. Und zum Innenhalten auf dem Weg, der viel Kunst und Kultur bot, schafften wir ein Kerzenlabyritnth.
Das Publikum war somit nicht nur Konsument, sondern beteiligte sich. Die Menschen wandelten zu meditativer Musik durch das Labyrinth aus Lichtern.Einige sagten sie fühlten sich durch das Licht auf einem besonderen Weg. Es war eine gelungene Nacht. Und ich war glücklich - denn es war schon immer mal ein Wunsch von mir einmal ein großes Labyrinth aus Lichtern aufzubauen und viele daran teilhaben zu lassen.
17.12.2009 (20) e


GC
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Winston und Rosi betreiben seit Jahren eine Pferdezucht in Namibia. Nachdem sie sich immer mehr mit Energie und Körperarbeit befassten, begegnete ihnen das Labyrinth und sie beschlossen auf ihrem weitläufigen Areal ein Labyrinth mit dem Muster von Chartres zu bauen. Ein Jahr lang sammelten sie große Quarzsteine auf dem Gelände und legten es schließlich inmitten zweier kleiner Sandsteinketten. Viele Menschen erleben hier besondere Zeiten der Transformation und Klärung. Die einzigartige Landschaft steuert ein starkes Element der Freiheit und befreiung dazu. Dass selbst die Wildtiere gerne dort sind, verwundert die Rohr's nicht mehr, weil Orte der Kraft universell sind. In direkter Nachbarschaft zum Labyrinth (ca. 3km Luftlinie)wird gerade das größte Gammastrahlenteleskop der Welt gebaut. Irgendwie scheint das Labyrinth wie ein Partnerstück dazu als ein Suchorgan nach den inneren Strahlen zu sein.
16.9.2009 (19) e


Raphael Berger
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Das Don-Bosco-Labyrinth

Der Stamm Don Bosco Dahl/Rummenohl baute in 72 Stunden ein Therapie-Labyrinth in Hagen-Ambrock an der dort ansässigen HELIOS Klinik. Unter Anleitung des Innsbrucker Labyrinthbauers Gernot Candolini schaufelten und baggerten ca. 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene oder wurden auf kreative Weise zu wichtigen Helfern. Uns unterstützen viele Personen, ohne die das ganze Projekt nicht zustande gekommen und zu einem so großen Erfolg geworden wäre. Zum Beispiel die Firmen Cemex Kies & Splitt GmbH Grauwacke-Steinbruch Hagen-Ambrock, Rheinkalk Hagen-Halden GmbH & Co. KG, Transporte Horst Weiß GmbH, Metallbau Glanzer und BÄKO Sauerland eG, um nur einige zu nennen.
Die Geschichte des Labyrinths ist so lang und seltsam wie sein verschlungener Weg.
Das Ziel ist die Suche nach der geheimnisvollen Mitte. Im Gegensatz zum Irrgarten, der aus Umwegen und Sackgassen besteht, finden wir im Labyrinth nur einen einzigen langen Weg auf kleinstem Raum vom Beginn bis zur Mitte. Damit ist kein Teil unseres hier bildgewordenen Lebenspfades ohne Sinn und jede Wendung eine notwendige Erfahrung. Die Idee des Pfadfindertums erhält in der Form des Labyrinths ein sichtbares Symbol. Gerade weil der Weg zur Mitte und wieder heraus schwierig genug ist, findet ihn nur der, der ihn auch geht.
Dies soll auch für die Patienten der Reha-Klinik eine Möglichkeit sein, neben der schweren Krankheit, die sie gerade beschäftigt, zu sich und der inneren Mitte zu finden, um die eigene Energie für eine schnellere Genesung frei zu machen. Gemeinsam mit ihren Angehörigen können sie die Stille nutzen und dort ihren Gedanken freien Lauf lassen.
Die Pfadfinder aus Dahl und unser Aktionspate Dr. Grün sind sehr stolz auf das Labyrinth und freuen sich sehr, wenn neben den Patienten der Klinik, ihren Angehörigen, den Kindern der benachbarten Kindertagesstätte, den Wanderern des Volme-Hang-Weges auch all diejenigen, die jetzt neugierig geworden sind und Interesse haben, dort vorbei kommen und sich selbst ein Bild machen. Viel Spaß und wie Pfadfinder sagen

Gut Pfad

9.6.2009 (18) e